Multi Corporate Venturing: Geballte Power aus den Größen der heimischen Industrie und den besten B2B High-Tech Start-ups der Welt.

Wenn AMAG, ELIN, Energie AG, Fabasoft AG, MIBA AG, Primetals Technologies Austria GmbH und TGW Logistics Group mit tech2b, der Raiffeisenlandesbank OÖ und Herbst Kinsky zusammenarbeiten, dann haben sie Großes vor. Diese Unternehmen starten ein in dieser Form weltweit einzigartiges Multi Corporate Venturing Netzwerk. Sie öffnen sich für frische Ideen aus High-Tech Start-ups aus aller Welt und lancieren B2B-Zukunftsprojekte, welche die Innovationskraft der heimischen Wirtschaft nachhaltig sichern soll.

Oberösterreich ist das unumstrittene Industriebundesland Nummer eins. Damit das so bleibt und unsere führenden Unternehmen auch weiterhin für globale Spitzenleistungen sorgen, schließen sich heimische Leitbetriebe zu einem Multi Corporate Netzwerk zusammen. „Mit diesem Zusammenschluss der Industrie und der damit verbundenen Kooperation mit Startups, kann Oberösterreich zum industriellen Startup Hub Europas werden. Das ist ein wichtiger zusätzlicher Impuls für ‚Start Up(per) Austria‘, Oberösterreichs Gründerstrategie“, zeigt sich Wirtschaftsreferent Landeshauptmann-Stv. Dr. Michael Strugl erfreut über die neue Initiative.

Setup als echte Weltneuheit.

AMAG, ELIN, Energie AG, Fabasoft AG, MIBA AG, Primetals Technologies Austria GmbH und TGW Logistics Group stehen für rund 20.000 Mitarbeiter, die einen Umsatz von mehr als fünf Milliarden Euro erwirtschaften. Und sie stehen für Innovationskraft, welche durch den einmaligen Zusammenschluss noch mehr gestärkt wird. „Das ist in dieser Form, gemeinsam mit einem Finanzpartner, eine echte Weltneuheit im industriellen Umfeld“, erzählt Markus Manz, Geschäftsführer des Start-up Inkubators tech2b, der als eine Art Drehscheibe zwischen den Unternehmen und den Start-ups fungieren wird. „Unser Ziel ist es, im Sinne einer kooperativen Wirtschaft, den Bedarf der Corporates zu kanalisieren und sie mit innovativen High-Tech Start-ups aus aller Welt zusammenzubringen.“ Dabei öffnen sich die Konzerne und setzen sich an einem Tisch zusammen. „Das ist keine Selbstverständlichkeit.“

Vorsprung bei Künstlicher Intelligenz, smarten Materialien oder E-Mobilität.

tech2b hält mit seinem Netzwerk Ausschau nach regionalen, nationalen und internationalen Start-ups, welche Lösungen für die Herausforderungen der Konzerne anbieten. „Diese Herausforderungen werden in Suchfeldern definiert, etwa smarte Materialien, digitale Innovationen, künstliche Intelligenz oder E-Mobilität – die Corporates haben dabei freie Wahl. Wir suchen die passenden Partner um Pilotprojekte zu generieren, die einen echten Mehrwert bilden“, so Markus Manz. Der Fokus liegt ausschließlich auf ausgewiesenen High-Tech Start-ups im B2B-Bereich: „Es geht uns darum nachhaltige industrielle Projekte anzustoßen und nicht um kurzfristige Erfolge, die schnell wieder verpuffen.“ Unterstützt wird das einzigartige Netzwerk von der Raiffeisenlandesbank OÖ, die sich um die Finanzierung der Projekte annimmt, und der Anwaltskanzlei Herbst Kinsky welche sich mit ihrer juristischen Expertise etwa um Kooperationsverträge kümmert und ihr weitreichendes Netzwerk in der Start-up Szene einbringt.

Oberösterreich holt sich ein Stück „Verrücktheit“ zurück.

Das Netzwerk profitiert dabei jeweils vom Input der Partner: „Start-ups sind schnell, flexibel und kommen auf Ideen, die in großen Betrieben oft versanden können. Umgekehrt haben Leitbetriebe mit ihrer Größe und ihrer Erfahrung eine unheimliche Power um Dinge in Gang zu bringen. Ein gutes Beispiel ist die gemeinsame Entwicklung von Prototypen. Die Leitbetriebe haben selbst einmal als Start-up begonnen und holen sich nun diesen Pioniergeist und ein gewisses Maß an ‚Verrücktheit‘ wieder zurück“, so Wirtschaftsreferent LH-Stv. Dr. Michael Strugl.

Globales Know-how kommt ins „Hoamatland“.

Kommt es zu einer Kooperation zwischen einem oder mehreren Corporates und einem Start-up, dann wird das Know-how des Start-ups nach Oberösterreich transferiert. „Es geht um das Herstellen einer Win-Win-Situation. Die Start-ups bekommen einen starken Partner für Vertriebs-, oder Forschungsunterstützung, die Leitbetriebe wiederum haben den engen Kontakt zum Ideengeber“, so Markus Manz. Im Vordergrund steht aber nicht ein kurzfristiges Investment oder gar der Aufkauf von Start-ups, sondern eine nachhaltige Partnerschaft, welche dazu beitragen soll, dass Oberösterreich weit über die Grenzen hinaus seinen Ruf als innovative Industrieregion auch in Zukunft sichert.

www.startup2industry.org

O-Töne:

„Mit diesem Zusammenschluss der Industrie und der damit verbundenen Kooperation mit Startups, kann Oberösterreich zum industriellen Startup Hub Europas werden. Das ist ein wichtiger zusätzlicher Impuls für ‚Start Up(per) Austria‘, Oberösterreichs Gründerstrategie.“
Wirtschaftsreferent Landeshauptmann-Stv. Dr. Michael Strugl

„Oberösterreich holt sich ein Stück ‚Verrücktheit‘ zurück.“
Wirtschaftsreferent Landeshauptmann-Stv. Dr. Michael Strugl

„Es geht uns darum nachhaltige industrielle Projekte anzustoßen und nicht um kurzfristige Erfolge, die schnell wieder verpuffen.“
Geschäftsführer tech2b, Markus Manz

Stimmen der Corporates

„Die Frage ist nicht was passieren wird, sondern was passieren soll und wie wir Einfluss darauf nehmen können. Daher ist es so wichtig, die Zukunft und die Gegenwart zu verbinden.“
Oskar Kern, Geschäftsführer von ELIN

„Die Energie AG Oberösterreich und ihre Vorgängerunternehmen stehen seit 125 Jahren für den Fortschritt in unserem Land. War es früher der Aufbau und Sicherung der Energieversorgung, ist heute die Digitalisierung die größte Herausforderung, wo wir mit unserer Breitbandoffensive die Zukunft ermöglichen. Die Kooperation im Rahmen dieses Netzwerks mit Start-ups, damit neue Wege zu gehen und auch „out oft he Box“ zu denken, schafft jenen Kick der Innovationskraft verstärkt und neue Perspektiven öffnet.“
Werner Steinecker, Generaldirektor der Energie AG

„Diese Initiative hat auch eine europäische Dimension, denn auf die digitale Wirtschaft und Gesellschaft konzentriert sich die dritte Säule des digitalen Europäischen Binnenmarktes. Um kein weiteres Abflauen unserer Ökonomie zu riskieren, gehört Start-ups kräftig unter die Arme gegriffen. Das sichert Arbeitsplätze und Innovation.“
Helmut Fallmann, Mitglied des Vorstandes der Fabasoft AG

„Die Erfahrung und das Know-How von Industrieunternehmen kombiniert mit der Schnelligkeit und Flexibilität von Startups bietet die ideale Voraussetzung für Neues.“
Roland Hintringer, Vice President Technology & Innovation der MIBA AG

„Uns ist es ein Anliegen, nicht nur in Start-ups zu investieren, sondern partnerschaftlich mit ihnen einen entscheidenden Innovations-Impuls für die Stahlbranche, und somit für unsere Kunden, zu geben. Mit tech2b haben wir für dieses Vorhaben den passenden Partner gefunden.”
Karl Purkarthofer, Senior Vice President & Head of Metallurgical Services von Primetals Technologies Austria GmbH

„Innovation war und ist für TGW von enormer Bedeutung. Das Multi-Corporate-Venturing stellt für uns eine sehr interessante Möglichkeit dar, uns mit kreativen Menschen außerhalb der TGW zu vernetzen, um neue Ideen Wirklichkeit werden zu lassen.“
Harald Schröpf, Chief Operations Officer TGW Logistics Group

„Dynamische Unternehmen und Entwicklungen brauchen dynamische Finanzierungsmodelle. Deshalb stellt die Raiffeisenlandesbank OÖ im Rahmen einer umfassenden Finanzberatung nicht nur klassische Fremdkapitalfinanzierungen zur Verfügung, sondern engagiert sich im Rahmen dieser Kooperation bei jungen innovativen Start-ups auch mit Eigenkapital. Wir freuen uns, wenn wir als starker Partner einen Beitrag zur Verknüpfung oberösterreichischer Industrieunternehmen mit Start-ups leisten können und damit die Innovationskraft unseres Wirtschaftsstandortes weiter gestärkt wird.“
Heinrich Schaller, Generaldirektor der Raiffeisenlandesbank OÖ

„Wir unterstützen diese einzigartige Industrieinitiative, da sie eine logische Konsequenz unserer jahrzehntelangen Praxis im Start-up Bereich ist. Nunmehr nehmen wir unsere Rolle als Brückenbauer zwischen der Corporate Welt und der Start-up Welt auch von unserem oberösterreichischen Standort aus wahr.“
Philipp Kinsky, Gründungspartner Herbst Kinsky